Architekturkollektiv

FOTOS: Davide Perbellini

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Ausbau Appartment E // Bruneck

FOTOS: Davide Perbellini

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Hansis Traum // Bruneck

Weiterbauen am Ortsrand von Gais – für eine junge Familie entsteht ein neues Wohnhaus. Gais ist ein typisches Dorf im Pustertal, das Einfamilienhaus ist die vorherrschende Wohnform der Dorfbewohner.

Das bestehende Ensemble rund um den Bauplatz setzt sich aus dem Wohnhaus der Eltern des Bauherrn sowie dem Nachbarhof, bestehend aus Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude, zusammen.

Diesem Ensemble wird ein eigenständiger Entwurf hinzugefügt, eigenständig in Material und Form, die bestehenden Proportionen aber respektierend. Reduziert in der Materialwahl, reduziert in der Formensprache: ein zweistöckiger quadratischer Kubus mit Einschnitten, durch welche geschützte überdachte Bereiche entstehen für Eingang und Terrassen.

Es ist ein den Charakteren der Bauherren entsprechendes Zuhause, eine klar formulierte, nach außen hin schützende, starke Hülle. Das Gebäude in Sichtbeton ausgeführt - in Fertigteilbauweise mit innenliegender Wärmedämmung. Durch die exponierte Lage am Dorfrand ist das Gebäude stärker den Witterungseinflüssen ausgesetzt als etwa andere Häuser im Dorf. Zum Schutz vor dem Wind aus dem Ahrntal besitzt die Hülle aus Beton nur wenige Öffnungen. 

Wohnen, Kochen und Essen finden ebenerdig statt, mit direktem Bezug zum Außenraum.

 

FOTOS: Jürgen Eheim

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Wohnhaus // Gais

FOTOS: Oliver Jaist, null17

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Stadthaus // Bruneck

FOTOS: René Riller

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Uferstraße // St. Georgen

Planungsauftrag war es, ein Mehrfamilienhaus aus den 50er Jahren – eingebettet in einer Häuserzeile in Bruneck – zu sanieren. Der Baukörper bleibt in seinen Proportionen beinahe unverändert.

Mit dem Gebäude soll das gebaute Umfeld weitergebaut werden! Demzufolge wird auf einen expressiven Entwurf verzichtet und bezugnehmend auf die Nachbargebäude ein Satteldach realisiert. Die Schaffung von drei Wohneinheiten für drei Parteien (Eltern und Kinder) sowie eine Einliegerwohnung im Tiefparterre waren Vorgabe der Bauherren.

Die Wohnung im Hochparterre sollte Elternwohnung werden, die beiden Wohnungen in den darüberliegenden Geschossen sollten von den erwachsenen Kinder bezogen werden. Gefordert wurde und Ziel war es, für beide Kinder jeweils eine gleichwertige Wohneinheit zu schaffen, was nur über einen untypischen Entwurfsansatz zu lösen war: zwei Wohneinheiten über 3 Geschosse mit nach Süden ausgerichteten, gut besonnten Wohnbereichen. Es entstehen zwei gleichwertige Wohneinheiten mit spannenden Ausblicken und ungewöhnlichem Zuschnitt.

Die durch den Bestand vorgegebene Raumhöhe von 2,45m wird stellenweise aufgebrochen und das Ergebnis der so geschaffenen Lufträume sind spannende Durchblicke und interessante Raumwirkungen.

Gezielt positionierte Öffnungen mit lediglich zwei Fensterformaten ergeben eine spannende Lochfassade welche eine optimale Belichtung sowie genau definierte Ausblicke auf die Landschaft der Umgebung gewährleisten.Die Belichtung der Dachräume erfolgt südseitig über eingeschnittene Dachterrassen und an der Nordseite über dachbündige Fixverglasungen.

FOTOS: René Riller

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Sanierung Mehrfamilienhaus // Bruneck

FOTOS: Davide Perbellini

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Vergissmeinnicht // Bruneck
Wettbewerb Grand Hotel Toblach // 1. Preis

Bäuerliche Architektur prägen die Landschaft und sind Zeugnis der Alltagskultur: Sarntal ist eine Höfelandschaft und die Bauernhöfe sind jene Bauten, die das Tal prägen. Aufgabe ist es das Alte zu bewahren und Neues so hinzuzufügen als wäre es immer schon dagewesen. Das Neue muss sich einfügen in die Kulturlandschaft und sich zurücknehmen - nicht dominant im Vordergrund stehen in ungewohnter Form, greller Farbe oder ortsfremdem Material: es gilt die Verbindung zu schaffen zwischen Altem und Neuem, das Neue zu integrieren und in Beziehung zu bringen zum Ort und zur Landschaft - wenn Neues, dann muss dieses zur Aufwertung des Ortes und der Kulturlandschaft beitragen, nicht diese zerstören.

Am Hofmannanger – ein neu gebautes Neues, das in das Gelände eindringt ohne dessen Beschaffenheit zu verändern. Unter strengster Beibehaltung der vorgefundenen Topografie wird das Projekt aus der gewachsenen Landschaft herausmodelliert, keine der ortsüblichen, in Reinswald beinahe schon ortstypischen Geländestützmauern, kein offen im Feld angelegter Parkplatz, keine Terrasse im Gelände - nicht einmal ein künstlich angelegter Garten stören die Topografie. Lediglich ein Feldweg führt zum kompakten, ruralen Baukörper. Das Projekt wächst aus dem Gelände und steht in der Landschaft als hätte es immer schon dort gestanden - wie ein Heuschuppen auf der Wiese. Das Projekt setzt sich mit dem sensiblen landschaftlichen Umfeld auseinander, die gewählte Bautypologie nähert sich dabei der Typologie der umliegenden Gebäude ohne diese nachzuahmen: das Projekt spiegelt ein ausgeglichenes Verhältnis von Tradition und Innovation wieder

Holz kontrastiert mit in sägerauer Holzschalung gegossenem Sichtbeton. Dem Grundsatz der ortsbezogenen Materialverwendung Rechnung tragend entstammt der gesamte Holzbedarf aus Bauherrnbesitz – heimische sägeraue Zirbe. Die Bäume wurden zur richtigen Mondphase geschlagen, den Notwendigkeiten folgend eingeschnitten und nach ihrer Bearbeitung in den Werkstätten in Sichtweite ihres Wuchsgebietes wieder und unbehandelt am und im Haus verbaut.  

 

FOTOS: René Riller, Oliver Jaist, Gustav Willeit

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Am Hofmannanger // Sarntal
Wettbewerb Mehrzweckhallen Völlan // 1. Preis

Das Lagerhaus Sternbach, gelegen in der Oberstadt - dem ältesten Teil Brunecks – in direkter Nähe zum Palais Sternbach, befindet sich im Erdgeschoss der Showroom von Sternbach Inferior Stories.

Als Anlaufstelle für Planer, Kreative und designaffine Privatpersonen zeigt der „Laden“, wie er vom Betreiber genannt wird, eine stetig wechselnde Auswahl an Produkten im Bereich Wohnen und Innenausbau.

Die einst als Pferdestall genutzten Räumlichkeiten, mit ihren granitgerahmten sowie vergitterten Fenster und Flachbogentoren wurden über die Jahre mehrmals umgebaut und Ende 1970 unter Denkmalschutz gestellt.

In Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt, Ensembleschutz und dem Bauherrn wurde ein Projekt erarbeitet, dass den Charakter des Gebäudes nicht beeinträchtigt, die ursprünglichen Raumfolgen weitgehend wiederherstellt und gleichzeitig den Anforderungen des Betreibers gerecht wird.

Wichtigste Anforderung war hierbei die Schaffung von Schaufensterflächen, ohne neue Öffnungen in der Fassade zu verwirklichen. Dafür wurden Trennwände die in den 50er – Jahren eingesetzt wurden entfernt und der Eingangsbereich durch eine Glaswand neu definiert. Es entstand ein überdachter Außenbereich, der jedoch die Qualitäten des Innenraums mit seinen Gewölben spüren lässt und zur Besichtigung des Showrooms einlädt.

Der Bodenbelag im Außenbereich, aus Betonfertigteilen sowie die schwarze Lärchenrahmung der Glaselemente grenzen Außen- und Innenraum klar ab. Die beiden langen, schmalen Räume des Showrooms wurden rückgebaut, weiß gekalkt und mit einem weiß lackierten Holzboden ausgestattet um den Fokus auf die ausgestellten Produkte zu legen.

Der kleinere Raum im 1. Obergeschoss wurde mit einem Bad Ausgestattet und fungiert als Wechselausstellung bzw. Musterraum in den spezifischen Raumsituationen nachgestellt werden können.

Ein Großteil der Bauarbeiten wurde in eigeninitiative des Bauherrn sowie der hauseigenen Tischlerei durchgeführt.

 

FOTOS: Gustav Willeit

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Sternbach Interior Stories // Bruneck

FEUERWEHRHAUS // LAJEN

das PROJEKT:  ein aus ORGANISATION und FUNKTION heraus entwickeltes Gebäude
PRAGMATISCH aus der vorgefundenen TOPOGRAFIE  herausmodelliert - klar abgegrenzt im Landschaftsraum.

Die Anlage - zeichenhaft in das Gelände gesetzt, horizontale Mauern strukturieren die Topografie akzentuiert durch den vertikal aufsteigenden TURM. 
Der streng in das Gelände gezeichnete Baukörper vermittelt SICHERHEIT. Beinhaltet SCHUTZFUNKTIONEN: entsprechend kraftvoll die Geste, entsprechend stark die Präsenz - und die Materialwahl. BETON. mit in Lajen abgebauten Grödner Porphyrzuschlägen versehener gestockter SICHTBETON. vermittelt Ortsbezug. 

Unterirdisch die geforderten FUNKTIONEN für die Feuerwehr Lajen - ein ZWECKBAU pragmatisch auf das Wesentliche reduziert. 

Auf dem Dach der KINDERSPIELPLATZ. Die hochgezogene Dachkante ist Absturzsicherung. Der den Kindern vorbehaltene Bereich ist von drei Seiten erschlossen: den NASSENWEG begleitend führt eine eben angelegte Rampe Behinderten- und Kinderwagengerecht auf das DACH der Feuerwehrhalle. Das Dach ist bis auf die hochgezogene Dachkante begrünt. Steiler aber noch befahrbar steigt nach der Einfahrt in den Rangierplatz der Zufahrtsweg zum Kinderspielplatz. Vom MITTERWEG kommend führt bereits bestehend eine Verbindung in den Bereich Kinderspielplatz und Spielwiese.

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Wettbewerb Feuerwehrhaus Lajen // 1. Preis

Die Anordnung der einzelnen neuen Funktionen ergibt sich aus der Grundrissform des Bestandes: Während sich die große Ausstellungsfläche sowie die 4 neuen Arbeitsplätze im vorderen, der Straße und dem Tageslicht zugewandten Teil des Lokals befinden, begleitet die Bibliothek den Kunden in den hinteren Bereich zu einer weiteren Ausstellungsfläche und zum Lichtlabor.

Die bereits vorhandene Rasterdecke (Rastermaß 11x11cm) wurde freigespielt und vom bestehenden Ballast befreit. Ihre Struktur spiegelt sich in den wesentlichen Teilen der Möblierung wieder, das Grundraster der Einrichtung hat exakt das dreifache Rastermaß der Decke.

Der Holzboden wurde entfernt, der darunter liegende Estrich freigelegt und anschließend geschliffen sowie hydrophobiert.

Die gesamte Einrichtung wurde eigens für dieses Projekt entworfen und besteht ausschließlich aus 20mm starken, schwarz durchgefärbten MDF-Platten.

FOTOS: René Riller

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Lichtstudio Eisenkeil // Bruneck